ブラック企業 (burakku kigyō)
boo-RAK-koo kee-GYOHSubstantivUmgangssprachlich
Japanisch: ein Slangbegriff. Japanischer Slang von A bis Z.
Was es bedeutet
Ein Ausbeuterbetrieb: unbezahlte Überstunden, unerfüllbare Quoten, Schikane durch Vorgesetzte und eine Belegschaft, die nach wenigen Monaten das Handtuch wirft. Kein privater Scherz, sondern ein fester Begriff in der politischen Debatte.
Beispiele mit Übersetzung
あそこ完全にブラック企業だから辞めた。
Der Laden war ein reiner Ausbeuterbetrieb, deshalb habe ich gekündigt.
求人がホワイトかブラックか見極めないと。
Man muss bei Stellenanzeigen genau hinschauen, ob die Firma seriös ist oder ein Ausbeuter.
Hinweis: ホワイト企業 („weißes Unternehmen“) ist das Gegenstück: ein fairer Arbeitgeber.
Woher es kommt
Anfang der 2000er von IT-Arbeitern in Internetforen geprägt und durch Kampagnen gegen 過労死 (karōshi, Tod durch Überarbeitung) in die nationale Politik getragen. Heute veröffentlicht das japanische Arbeitsministerium offiziell schwarze Listen solcher Firmen — institutioneller kann Slang kaum werden.
Erstbeleg: frühe 2000er
Andere Formen
- Umschrift:
- burakku kigyō