malochen
mah-LOKH-enVerbUmgangssprachlich
Deutsch: ein Slangbegriff. Deutscher Slang von A bis Z.
Was es bedeutet
Schuften, sich abrackern – harte körperliche oder zermürbende Arbeit, mit einem Unterton von Klage. Malocht wird auf dem Bau oder in der Doppelschicht, nie am angenehmen Schreibtisch.
Das Substantiv Maloche ist die Arbeit selbst: „ab zur Maloche“.
Im Gebrauch
Ich hab den ganzen Samstag malocht.
Er malocht seit dreißig Jahren im Schichtbetrieb.
Woher es kommt
Vom jiddischen melocho (מלאכה), „Arbeit, Handwerk“, letztlich vom hebräischen melakhah, das über das Rotwelsch, die Sprache der Fahrenden und Händler, ins Deutsche kam. Stark mit dem Ruhrgebiet und seiner Montanindustrie verbunden, aber bundesweit verstanden und gebraucht.
Erstbeleg: 19. Jahrhundert
Andere Formen
- Ähnliche Begriffe:
- schuften, ackern, rackern